litzsteine in achsen


Dieser Gedenkstein befindet sich an einer von Jahnsdorf aus, Richtung Forstrevier Stollberg führenden ehemaligen Feldstraße am Waldrand, etwa 20 m vom Weg entfernt versteckt unter einer Fichte.
Der kleine Granit Stein erinnert an den Jahnsdorfer Bauern Ernst Schaarschmidt, der hier am 1. Juli 1954 durch Blitzschlag starb. Seine Witwe errichtete diesen Stein zum Gedenken an dieses Unglück.
Schaarschmidt mähte an diesem heißen Sommertag zusammen mit seinem Kutscher die Wiese mit der Sense. Als ein schweres Gewitter hernieder ging, suchten die Beiden Schutz am Rand des Waldes unter den Bäumen.
Eine am Weg entlang führende Starkstromleitung wurde von einem Blitz getroffen, durch den nahegelegenen Mast sprang der Blitz auf die Fichte über, unter der Ernst Schaarschmidt stand. „Er ging dem Ernst am Kopf hinein und an den Füßen wieder hinaus“ und der arme Mann war auf der Stelle tot.
Der Kutscher, der etwas entfernt stand wurde mehrere Meter davon geschleudert, überlebte aber glücklicherweise.
Koordinaten : 50.725618,12.842601
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Dieser Gedenkstein befand sich ehemals in der Nähe der „Waltershöhe“ auf dem  Schlegelberg, an einem Feldweg nahe der westlichen Waldgrenze in Geyer. Heute findet man ihn in Geyer, betoniert an den Fuß eines Wegweisers.
Er erinnert an zwei Kinder die durch Blitzschlag ihr Leben ließen. Einige Kinder des Ortes Geyer waren am 14. Juli 1877 unterwegs in den Wäldern um Beeren zu sammeln.
Das sammeln von Beeren und Pilzen war zu jener Zeit ein wirtschaftlich bedeutender Zuverdienst, dem oft auch schon sehr kleine Kinder nachgingen.
Als die Kinder ihren Heimweg antraten, zog ein heftiges von Graupelschauern begleitetes Gewitter auf. Während sich einige der Kinder schon auf dem freien Felde befanden, standen der 13. jährige Karl Richard Einenkel und die 7. jährige Ernestine Emma Krauße noch unter den letzten Bäumen des Waldes am Schlegelberg. So dass sie hier vom Blitze getroffen und getötet wurden. Die anderen Kinder überlebten.
Noch heute erzählt man sich, dass die Väter ihre Beiden toten Kinder auf dem Rücken nach Hause trugen.
Später errichteten die Hinterbliebenen ihren Kindern diesen Gedenkstein, den wohl einst ein kleines eisernes Gedenkkreuz schmückte, welches heute leider verschwunden ist.
Koordinaten : 50.63358,12.929982
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Angeblich wurde hier eine Magd vom Blitz erschlagen. Allerdings schon vor 1575 ! Nicht mehr so richtig gruselig, aber noch heut wird die Stelle gepflegt.
Koordinaten : 51.411671,13.010605
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